Nach drei erfolglosen Finalteilnahmen der ersten Mannschaft und einer Endspiel-Pleite der zweiten Garnitur haben die Fußballerinnen des FC Bitburg am Samstag das Finale um den Rheinlandpokal der Frauen mit 3:2 (1:0) gegen den klassenhöheren Regionalligisten 1. FFC Montabaur gewonnen.
Manderscheid/Bitburg. (wir) Die Frauen des FC Bitburg, die als Vizemeister der Rheinlandliga im Endspiel um den Rheinlandpokals auf den Regionalligisten 1. FFC Montabaur trafen, haben erstmals in der Vereinsgeschichte den Pott geholt. Bitburgs Trainer Jürgen Reuter gab zu, beim 3:2-(2:0)-Erfolg in Manderscheid "auch das notwendige Glück" gehabt zu haben. Zudem hatten die Eifelerinnen in Torhüterin Denise Steglich die beste Spielerin des Abends in ihren Reihen. Das ist um so erstaunlicher, da Steglich in dieser Saison nach einer langwierigen Verletzung zuvor erst drei Spiele bestritten hatte.  In der ersten halben Stunde war Montabaur klar überlegen, scheiterte aber immer wieder an Steglich und auch an Andrea Zenzen, die einen Ball von der Linie schlug. Effektiver war der FCB, der durch einen direkt verwandelten Freistoß von Dominique Neu (29.) in Führung ging. Nach dem Wechsel zunächst das gleiche Bild. Steglich hielt ihren Kasten sauber, Mareike Husch klärte auf der Linie, und Jennifer Keils (69.) erhöhte auf 2:0. Bitburg wackelte danach nur einmal, als Tina Burgmann (82.) auf 2:1 verkürzte. Keils jedoch machte wenig später mit dem 3:1 alles klar. Der Anschlusstreffer für den FFC durch Anna Pies fiel erst in der Nachspielzeit.  "Unsere Taktik hat voll gegriffen", sagte Reuter, der mit Libero, Doppelsechs und Silke Frittgen als einziger Spitze agierte. "Die Mannschaft hat alles gegeben und sich daher auch das Glück verdient."
Quelle: Trierischer Volksfreund Online
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