Das war nix: über 400 km Fahrt, 9 Stunden unterwegs, ungewohnter Kunstrasenplatz (älterer Generation), ein engagierter und robuster Gegner – und auch selbst auch keinen guten Tag erwischt: am Ende dann auch noch 0:1 verloren.
Es gibt auch nichts beschönigen oder nach Ausreden zu suchen: Wir haben einfach nicht gut gespielt, konnten zu keiner Zeit an unsere guten Leistungen der Rückrunde anknüpfen. Kaum Torgefahr, die zwei guten Chancen vor der Pause entstanden aus Fehlern der Geg-ner, die Anke und Silke aber nicht nutzen konnten. Da Nina gegen die ebenfalls frei vor ihr auftauchende Stürmerin im 1 gegen 1 toll reagierte, ging es mit 0:0 in die Halbzeitpause.
Die Gastgeberinnen erhöhten nach Wiederanpfiff den Druck und die eingewechselte Michae-la Jakobsen erzielte nach einer Reihe von Fehlern in unserem Defensivverhalten das zu die-sem Zeitpunkt verdiente 1:0 (62.). Wir bekamen das Spiel danach wieder besser in den Griff, doch effektive und vor allem torgefährliche Angriffe gelangen uns gegen die kompromisslose Abwehr von Fibahü nicht. So blieb es bei der unnötigen aber letztlich verdienten 0:1 Nieder-lage.
Es spielten: Nina Leinen, Andrea Zenzen, Carmen Neuhaus, Marie Zeimens, Jana Hoff-mann, Ruth Leinen, Eva Meyers, Tamara Ney, Anke Kootz, Jenny Keils, Silke Frittgen (60. Alex Quetsch)
Am Freitag, 21. Mai spielen wir um 19.00 Uhr das Halbfinale im Rheinlandpokal bei SC Bad Neuenahr III. Hier wollen wir um den Einzug ins Endspiel fighten. |