Es dauert nicht lange, bis zum ersten Aufreger des Spiels. Schon in der 1. Spielminute gelingt es dem FC Bitburg durch einen Konter in Führung zu gehen. Riad Malkic erzielte das 1:0 durch einen schönen Heber. Aufgrund der taktischen Vorgabe und der Disziplin hatte der FC B das Spiel in den ersten 10 Minuten im Griff und hätte sogar mit einigen sehr guten Möglichkeiten die Führung ausbauen können. Diese wurden leider ausgelassen und so fand die TuS Koblenz II immer besser ins Spiel.
Durch einen Stellungsfehler in der Abwehr konnte Marcel Birkner mit einer schönen Einzelleistung in der 15. Minute den 1:1 Ausgleich erzielen. Der Gegner machte bis zur Pause weiterhin Druck, doch der FC B konnte den Zwischenstand bis zur Pause verteidigen.
Das Spiel nahm kurz nach der Pause eine Wende. Bereits in er 42. Minute konnte erneut Marcel Birkner zum 1:2 abstauben. Das Spiel nahm an Härte zu und wurde zerfahrener, was dazu führte, dass die TuS Koblenz II einen Foulelfmeter erhielt, der jedoch sehr fragwürdig war. Den folgenden Elfmeter trat Marcus Fritsch. Doch er kam an Torwart Johannes München nicht vorbei, der den platzierten Schuss locker festhalten konnte. Im weiteren Spielverlauf kam es zu noch heftigeren Fouls der TuS-Spieler, wodurch ein wichtiger Spieler des FC B, Robin Eiden, nicht mehr weiter spielen konnte. Aufgrund der zunehmenden Aggressivität verlor der FC B mehr und mehr den Faden. Es folgte das 1:3 in der 59. Spielminute durch Christian Luitz nach einem individuellen Fehler. Der Trainer, Harald Keilen, und auch die Mannschaft gaben sich jedoch mit einer Niederlage nicht zufrieden. Der Coach riskiert mehr und stellt deshalb vom 4-2-3-1 System auf ein 3-4-3 um. Doch dies wurde leider nicht belohnt. Im Gegenteil! Der Gegner nutzte mit einen schnellen Gegenangriff den nun freien Raum in der Bitburger Defensive gnadenlos aus, und der FC B wurde in der 70. Spielminute mit dem 1:4 Endstand von Steffen Böhm bestraft. Bis zum Abpfiff spielte die TuS Koblenz II das 1:4 herunter.
Aufstellung: Johannes München – Andreas Hartmann (70. Thomas Collins), Thomas Collins (63. Kyle Edgar), Mario Nonnweiler, Alexander Roth (41. Diljan Akdogan) – Jens Seidel, Robin Eiden (54. Nicolas Hartmann) – Maximilian Ludwig, Riad Malkic (69. Moritz Reiter), Pascal Alff – Simon Floß (75. Riad Malkic). |